![]() |
|
||||
|
|
Themen auf dieser Seite: Deutschland hat sich endlich zu Reformen durchgerungen, mit Sicherheit ein richtiger und notwendiger Schritt. Allerdings kommen diese Reformen nach Meinung der Wirtschaftsweisen und Unternehmerverbände viel zu spät und gehen einfach nicht weit genug. Ein ganz schlechtes Zeichen, ist der große Widerstand gegen die Reformen in einem Großteil der deutschen Bevölkerung. Die zentralen Probleme Deutschland sind:
Insbesondere kleine Unternehmen und der Mittelstand müssen die falsche Politik der letzten 25 Jahre "ausbaden", aber auch die Arbeitnehmer. Im internationalen Vergleich zeigt sich die erschreckende Wahrheit: Deutschland ist immer noch ein Hochsteuerland und angesichts der moderaten Steuerpolitik der neuen Mitgliedsländer kaum noch konkurrenzfähig. Erschwerend lasten auf dem deutschen Mittelstand hohe Sozialversicherungskosten, ein Arbeits-und Kündigungsschutzrecht aus dem vorherigen Jahrhundert, hohe Produktionskosten, deutscher Bürokratie-und Ordnungswahn und das Verhalten deutscher Banken bei der Kreditvergabe an den Mittelstand. Die hohe Zahl der Insolvenzen ist daher nicht die Unfähigkeit deutscher Unternehmer, sondern eine falsche Politik der letzten 25 Jahre. Durch die hohe Staatsverschuldung bleiben allerdings kaum noch Spielräume, Deutschland wettbewerbsfähig zu machen. Die Abwärtsspirale wird weiter gehen, insbesondere zu Lasten des deutschen Mittelstandes. Deutsche Unternehmer müssen Vorsorge treffen, um nicht die Opfer der verfehlten Politik zu werden. Der Königsweg ist die Verlagerung des Unternehmens bzw. die Verlagerung von Betriebs-/Produktionsteilen ins steuergünstige Ausland. Insbesondere England, Zypern, die neuen Ost-EU-Länder aber auch die Schweiz und USA eignen sich hier zur Zukunftssicherung. Auf der Suche nach Kapital sollten sich deutsche Unternehmer in Richtung Schweiz und USA orientieren, da deutsche Kapitalgeber/Banken kaum noch Geld geben. Dabei ist auch zu bedenken, dass die Binnennachfrage in Deutschland kontinuierlich sinkt und bei Exportgütern die Wettbewerbsfähigkeit mit dem Ausland kaum noch gegeben ist. Deutsche Unternehmer sollten also auch überlegen, Ihre Produkte und Dienstleistungen "tatsächlich/real" in anderen Ländern mit hoher und/oder steigender Binnennachfrage anzubieten. Dieses kann als "Krisenvorsorge" schrittweise erfolgen. Die natürliche Person: Die Gesamtsituation in Deutschland und insbesondere die hohe Steuerlast auch der natürlichen Person, veranlasst immer mehr Deutsche in Niedrigsteuerländer auszuwandern. Zwar werden Gewinnzuflüsse aus Unternehmensbeteiligungen (Gesellschafter, Dividenden) in Deutschland im Halbeinkünfteverfahren besteuert (die Frage ist nur: "Wie lange noch?"), dennoch ist auch diese Besteuerung gemessen am Spitzensteuersatz im internationalen Vergleich sehr hoch. Kurze Übersicht: Welches Land für welche Ziele? England: Steuersenkung (0-19% im Mittelstandssatz bis 350.000 ePfund Gewinn, danach bis 30%), da EU-Gesellschaft brauchen aktive Geschäfte im Gründungsland nicht nachgewiesen werden, ebenso wenig muss ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb vorhanden sein (Thema Steuermodell), Treuhand-Lösungen sind möglich. Lohnsteuer/Sozialabgaben im Verhältnis zur BRD: Gering. Produktivität: Hoch. Aussichten/wirtschaftliche Entwicklung: Gut
Zypern: Steuersenkung (10% Ertragssteuern, für ausländische Gewinne nur 4,5%), da EU-Gesellschaft brauchen aktive Geschäfte im Gründungsland nicht nachgewiesen werden, ebenso wenig muss ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb vorhanden sein (Thema Steuermodell), Treuhand-Lösungen sind möglich. Lohnsteuer/Sozialabgaben im Verhältnis zur BRD: Gering. Produktivität: Hoch. Aussichten/wirtschaftliche Entwicklung: Gut
Spanien: Keine Steuersenkung (30% Körperschaftssteuer), da EU-Gesellschaft brauchen aktive Geschäfte im Gründungsland nicht nachgewiesen werden, ebenso wenig muss ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb vorhanden sein, Treuhand-Lösungen sind möglich. Lohnsteuer/Sozialabgaben im Verhältnis zur BRD: Gering. Produktivität: Mittel. Aussichten/wirtschaftliche Entwicklung: Gut
USA: Steuersenkung (je nach Bundesstaat und Gegenstand), da EU-Niederlassungsfreiheit nicht greift, muss aus deutscher Sicht nachgewiesen werden, das im Gründungsland aktive Geschäfte getätigt werden und es ist ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich, Treuhand-Lösungen möglich, Lohnsteuer/Sozialabgaben im Verhältnis zur BRD: Gering. Produktivität: Hoch. Aussichten/wirtschaftliche Entwicklung: Gut
Dubai/VAE: Steuersenkung (0% Ertragssteuern, wenn keine Ölgesellschaft, petrochemische Betriebe oder Banken),da EU-Niederlassungsfreiheit nicht greift, muss aus deutscher Sicht nachgewiesen werden, das im Gründungsland aktive Geschäfte getätigt werden und es ist ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich, Treuhand-Lösungen sind möglich. Lohnsteuer/Sozialabgaben im Verhältnis zur BRD: Sehr gering. Produktivität: Sehr Hoch. Aussichten/wirtschaftliche Entwicklung: Extrem gut.
Schweiz: Steuersenkung (Ertragssteuern nach Gegenstand/Gesellschaftsart und Ansässigkeit/Kanton,Domizilgesellschaften nur 8,5%, Steuern sind anrechenbare Betriebsausgaben),da EU-Niederlassungsfreiheit nicht greift, muss aus deutscher Sicht nachgewiesen werden, das im Gründungsland aktive Geschäfte getätigt werden und es ist ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich, Treuhand-Lösungen sind möglich. Lohnsteuer/Sozialabgaben im Verhältnis zur BRD: Gering. Produktivität: Hoch. Aussichten/wirtschaftliche Entwicklung: Gut.
Offshore-Gesellschaften (Staaten ohne DBA mit anderen Ländern und/oder mit Deutschland, z.B.: Isle of Man, Panama AG,Liechtenstein..): I.d.R. nur zur Vorschaltung einer Non-Offshore-Gesellschaft geeignet, zur Steuerminderung der Ausschüttungsgewinne und/oder Verdeckung der wahren Gesellschafterverhältnisse bei der NON-Offshore-Gesellschaften.
|
Netzwerkpartner Firmengründung für Deutschland: http://www.london-consulting.org