firmengründung im ausland
Fördermittel für Unternehmen 

--Netzwerk internationaler Steuerberater und Rechtsanwälte--

Index UK Ltd US INC Schweiz Zypern
 
Unternehmer Insolvenz
Steuern sparen im Ausland
Gesellschaftsformen
Existenzgründer
  • Capital Search": Das Dienstleistungsangebot "Capital Search" versetzt Sie in die Lage, gezielt nach Kapital für Ihr Unternehmen zu suchen...

Fördermittel für Unternehmen 

Optimale Nutzung aller Fördermöglichkeiten für Existenzgründer und Unternehmer
Bund, Länder und EU sorgen mit einer Vielzahl von öffentlichen Förderprogrammen für eine höhere Attraktivität des Investitionsstandorts Deutschland. Unsere Datenbank Fördermittel und Kreditrechner schafft Transparenz und gibt einen vollständigen Überblick über die Fördermöglichkeiten. Mit unserem Kredit- und Baufinanzierungsrechner lassen sich schnell und einfach komplette Finanzierungspläne erstellen, wobei alle möglichen Förderprogramme automatisch berücksichtigt werden.

LEISTUNGSMERKMALE:

-Alle Förderprogramme von Bund, Ländern und EU (ca. 1500) werden in der Analyse berücksichtigt
-Datenbank mit Informationen über individuelle Programme, Titel, Geldgeber und Land, Fristen, Laufzeiten, Zinssätze u. v. m.
-Internet-Datenbank mit tagesaktuellen Förderprogrammdaten fließen in die Analyse ein
-Professioneller Kreditrechner auf Banken-Niveau für komplette Finanzierungspläne
-Baufinanzierungsrechner berücksichtigen alle in Frage kommenden Förderprogramme automatisch
-Alle Originalrichtlinien und Antragsformulare werden im Rahmen der Analyse an den Kunden ausgegeben
 

GEBÜHREN

Unser Fördermittelcheck kostet einmalig 299,00 Euro. Sie erhalten eine detaillierte Auswertung aller in Frage kommenden Fördermittel, inkl. original Antragsformulare. Der Fördermittelcheck dauert 5-10 Tage. Die Gebühren sind vorab zu leisten. Sie erhalten nach Buchung ein Datenblatt zur Eingabe Ihrer Eckdaten als Voraussetzung für den Fördermittelcheck. Der Fördermittelcheck kann mit unserer Dienstleistung "internationales VC" kombiniert werden.

Allgemeines zum Thema

Den mittelständischen Unternehmen stehen zur Zeit zwischen 1500-2000 Förderprogramme mit einem Gesamtvolumen von über 100 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese von der EU, vom Bund und den Ländern bereitgestellten Fördermittel werden jedoch nur zu ca. 60% genutzt, obwohl

ca. 90% aller Investitionen förderungsfähig sind
bis zu 24% der Investitionskosten eingespart werden können
ca. 30% aller Förderungen auch ohne Investitionen vergeben werden.

Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Nachfrage nach öffentlichen Fördermitteln hoch, da andere Finanzierungsformen wie z.B. eigene Mittel oder auch Fremdkapital in Form von Bankkrediten nicht oder nicht im ausreichenden Umfang zur Verfügung stehen. Die meisten Unternehmen geraten jedoch durch eine falsche Vorbereitung und Planung der Finanzierung häufig in Schwierigkeiten.

Wann lohnt sich der Fördermittelcheck?

Der Fördermittelcheck lohnt sich ab einer Investitionssumme von 120.000,00 Euro und einem Eigenkapitalanteil von mindestens 25%. Bei geringeren Summen und/oder Eigenkapitalanteil sind die Kapitalgeber bzw. vorgeschalteten Banken nicht bereit, ein solches Vorhaben zu unterstützen (Ausnahme: Mirco-Darlehn der KfW für Existenzgründer). U.U. kann die mangelnde Eigenkapitalquote durch die Bürgengemeinschaft des Landes "ersetzt" werden.

Bei bestehenden Unternehmen muss die wirtschaftliche Prognose entsprechend gut sein, Existenzgründer müssen durch Vorlage eines Business-Plans glaubhaft machen, das die Geschäftsidee Aussicht auf Erfolg hat. Vom Grundsatz her gilt aber: Die Investition von 299,00 Euro für den Fördermittelcheck lohnt sich fast immer, selbst wenn einmal keine Programme in Anspruch genommen werden können. Denn Förderprogramme schonen das Eigenkapital bzw. können nicht vorhandenes Eigenkapital für Unternehmensinstallation bzw. Unternehmenswachstum ersetzen. Mithin ist häufig allein durch die Inanspruchnahme von Fördermittel die Realisierung des Projektes möglich. Im Rahmen von Fördermittel wird die Liquidität des Unternehmers und Unternehmens geprüft. Sofern der Unternehmer also eine schlechte Schufa ausweist, werden Fördermittel in aller Regel nicht bewilligt (Ersatzweise kann ein Dritter als Bürge auftreten). Kann bei schlechter Unternehmensliquidität nachgewiesen werden, dass es sich nur um einen vorübergehenden Engpass handelt, besteht i.d.R. kein Anlass zur Verweigerung der Fördermittel.

Existenzgründung und Fördermittel
Für Existenzgründer gilt: Denken Sie bei Ihrer Gründung unbedingt an öffentliche Förderprogramme. Denn der Bund und die Länder unterstützen den Aufbau einer unternehmerischen Existenz durch zahlreiche Hilfen. Bedenken Sie dabei, dass ein Existenzgründer im Schnitt gerademal 15.000 EUR an eigenen Mitteln mitbringt. Der durchschnittliche Kapitalbedarf je Gründung beläuft sich aber auf 125.000 EUR. Doch die Lücken lassen sich mit den Hilfen von Bund und Ländern durchaus schließen.

Voraussetzungen für eine Förderung:
Wer öffentliche Finanzierungshilfen in Anspruch nehmen will, muss ausreichende fachliche und kaufmännische Qualifikation nachweisen. Darüber hinaus wird erwartet, dass der Gründer eine tragfähige Vollexistenz anstrebt. Wichtig: Öffentliche Fördermittel des Bundes und der Länder können Sie bei Ihrer Hausbank beantragen oder die Antragsformulare online oder offline ausfüllen und direkt an die Ausgabebank schicken. Schließen Sie keine Kredit- oder Kaufverträge ab, ohne sich über solche Förderprogramme zu informieren. Denn: Die staatlichen Fördermittel müssen vor dem Vorhabensbeginn beantragt werden; im nachhinein gibt es kein Geld (Ausnahme: Investitionszulage). Wer schon den Kaufvertrag für eine Maschine unterschrieben hat, bekommt dafür kein Geld mehr. Außerdem benötigen Sie für das Eigenkapitalhilfedarlehen sowie für diverse andere Förderkredite der Bundesländer ein Gutachten oder eine fachliche Stellungnahme eines Sachverständigen oder eines Betriebsberaters der zuständigen Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer. Legen Sie diesem alle Antragsunterlagen vor, die Sie für die Bank oder Sparkasse zusammengestellt haben. Oft möchte der Gutachter Ihre betrieblichen Räumlichkeiten sehen, um sich so besser ein Bild von Ihrem Vorhaben machen zu können.

 

Was sind Fördermittel?

I.d.R. sind öffentliche Fördermittel zinsgünstige Darlehn über einen langen Tilgungszeitraum (z.B. 6- 10 Jahre), mit tilgungsfreien Zeiträumen bis zu 2 Jahren. Daneben werden bestimmte "Felder" durch spezielle Programme gefördert, z.B.:

  • Einstellung von Arbeitnehmern
  • Umweltschutz im Unternehmen
  • Techniken des Umweltschutzes
  • Forschungsvorhaben zum Nutzen der Allgemeinheit
  • Unternehmensansiedlungen in strukturschwachen Gebieten
  • Existenzgründungen 

Fördermittel werden auf den Ebenen der EU, der Länder und der Gemeinden vergeben. "Indirekte Fördermittel" (werden in die Analyse mit einbezogen) sind z.B. Gehaltszuwendungen der Bundesagentur für Arbeit oder Überbrückungsgeld im Rahmen einer Existenzgründung.

Im Rahmen von Existenzgründungen in Deutschland, werden überwiegend "Betriebsmittel" finanziert, also z.B. Büroeinrichtung, Einrichtungen zur Telekommunikation usw.. Nicht finanziert werden z.B. Mittel für Werbung-und Marketing.

Es gibt rund 600 Förderprogramme für Existenzgründer bei EU, Bund und Ländern. Die wichtigsten sind u. a.

ERP-Eigenkapitalhilfe (EKH)
ERP-Existenzgründung (ERP-Ex)
StartGeld
Mikro-Darlehen
Beratungsförderung

Weitere Fördermaßnahmen:

1. Investitionszulage (nur in den neuen Bundesländern)
2. Sonderabschreibungen und Ansparabschreibungen zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen
3. Kapital für Arbeit für Vorhaben im Zusammenhang mit der dauerhaften Beschäftigung von Arbeitslosen.
4. Unternehmerkredit
5. ERP-Regionalförderprogramm für Investitionen von KMU in den GA-Fördergebieten der alten Bundesländer, in den neuen Bundesländern und in Berlin.
6. Unternehmerkredit Leasing
7. Unternehmerkredit Ausland

Beispiele:

Unternehmerkredit
Der Unternehmerkredit steht Existenzgründern, Freiberuflern und gewerblichen Unternehmen zur Verfügung. Für Aufwendungen bis zu einer Mio. Euro erhalten Sie 100 % Finanzierung. Darüber hinaus gehende Beträge werden zu maximal 75 % gefördert. Mit der Betriebsmittelvariante des Unternehmerkredits können Betriebsmittel finanziert oder vorübergehende Liquiditätsengpässe ausgeglichen werden.

Mikro-Darlehen KFW
Kleinkredite für den Start in die Selbstständigkeit
Viele Unternehmer fangen klein an. Sie beginnen mit ihrer Tätigkeit zunächst als Nebenerwerb oder gründen ihr Unternehmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Häufig genügt ein geringes Startkapital. Speziell für solche Gründungen ist das Mikro-Darlehen geeignet. Damit können Aufwendungen bis zu 25.000 Euro finanziert werden, in der Variante "Mikro 10" bis zu 10.000 Euro.

Unternehmerkredit Ausland der KfW
Finanzierung für Investitionen im Ausland
Der Unternehmerkredit Ausland bietet langfristige und zinsgünstige Darlehen für Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen im Ausland. Er ist universell einsetzbar für alle Länder und Branchen (Ausnahme: landwirtschaftliche Erzeugerproduktion). Vorbereitende Studien und Vorlaufkosten können ebenfalls finanziert werden. Investitionen in den Umweltschutz im Ausland können aus dem KfW-Umweltprogramm mitfinanziert werden. Beide Programme sind kombinierbar.

Fördermittel der Europäischen Union

Viele Anfragen belegen: die europäischen Förderprogramme sind begehrt. Die Fördermittel, die aus dem EU-Haushalt für Projekte zur Verfügung gestellt werden, sind vielfältig. Es gibt neben Strukturfondsmitteln und Geldern aus den Gemeinschafts-initiativen URBAN, EQUAL, INTERREG und LEADER+ zahlreiche spezifische Programme. Daraus werden z.B. Infrastrukturmaßnahmen, Umweltprojekte, Frauenförderung, Aus- und Weiterbildung, Kultur oder Städtepartnerschaften gefördert.

So unterschiedlich die Bereiche sind, in denen EU-Gelder investiert werden, so unterscheiden sich auch die Voraussetzungen und Modalitäten für eine Förderung. Man sollte wissen in welchen Bereichen die Europäische Union fördert, welche Vorlaufzeiten zu beachten sind und vor allem welche Behörde der richtige Ansprechpartner ist.
Zwar werden auch einige Programme direkt von der Europäischen Kommission verwaltet, der größte Teil europäischer Gelder wird aber im Rahmen der Strukturfonds und Gemeinschaftsinitiativen vergeben.

Die Europäische Union setzt verschiedene Verfahren ein, um den europäischen Unternehmen und insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) finanzielle Beihilfen zu gewähren.

 

Indirekte Finanzierung

In den meisten Fällen ist der Zugang zu den finanziellen Beihilfen der Gemeinschaft nur indirekt über verschiedene Akteure und Mechanismen möglich.

Europäischer Investitionsfonds (EIF)

So bietet der EIF den Unternehmen keine direkte Finanzierung, sondern wird über Kreditinstitute tätig. Sein Ziel ist, die Möglichkeiten der Finanzinstitute zur Darlehensvergabe an Unternehmen zu stärken.

Die Wagniskapital-Instrumente des EIF bieten die Möglichkeit, die Entwicklung von KMU, vor allem neu gegründeter und technologisch innovativer Unternehmen, über Beteiligungen an Wagniskapitalfonds zu fördern.

Über seine Bürgschafts-Instrumente gewährt der EIF den Finanzinstituten, die Darlehen an die KMU abdecken, sowie den auf Kleinkredite spezialisierten Instituten eine Bürgschaft.

Außerdem verwaltet der EIF im Namen der Kommission die Finanzinstrumente des Mehrjahresprogramms für Unternehmen und unternehmerische Initiative, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen (2001-2005). Dieses Mehrjahresprogramm ist das zentrale Instrument für die finanzielle Unterstützung der europäischen Unternehmen. Es zielt auf die Verbesserung des finanziellen Umfelds der Unternehmen und insbesondere der KMU ab. Folgende Finanzinstrumente stehen zur Verfügung:

  • Die ETF-Startkapitalfazilität unterstützt die Unternehmen in ihrer Anlaufphase durch den Zugang zu Wagniskapital in der ganzen Gemeinschaft mittels Investitionen in spezialisierte Wagniskapitalsfonds.
  • Die Aktion „Startkapital“ soll das Kapitalangebot für die Gründung neuer Unternehmen fördern, indem Subventionen für die Einstellung von Verwaltern oder Fonds-Analysten gewährt werden.
  • Das KMU-Garantiesystem ermutigt die Finanzinstitute, KMU gewährte Darlehen aufzustocken und beizubehalten. Es beruht auf einem Teilen der Risiken mit einzelstaatlichen Systemen der gegenseitigen Garantie oder mit geeigneten Finanzinstituten. Er umfasst Garantien für Darlehen, Bürgschaften für Kleinkredite, Garantien für Beteiligungen sowie Garantien für Darlehen in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

Europäische Investitionsbank (EIB)

Die Initiative Innovation 2010 unterstützt die Strategie von Lissabon, mit der bis 2010 aus der Europäischen Union der dynamischste wissensgestützte Wirtschaftsraum der Welt werden soll. Die Initiative unterstützt Investitionen in der gesamten Kette der Wissensvermittlung, also in den Bereichen Bildung, Forschung und Entwicklung sowie Informationsgesellschaft.

Durch ihre Globaldarlehen trägt die EIB zur Aufstockung der verfügbaren Finanzmittel für kleinere Projekte von KMU bei.

Strukturfonds

Mit den Strukturfonds sollen Unterschiede in der Entwicklung der Regionen verringert sowie der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt in der Europäischen Union gefördert werden. Die Unternehmen können einen entscheidenden Beitrag zur Verwirklichung dieses Ziels leisten. Deswegen wurden spezifische Maßnahmen für sie eingerichtet.

Die Strukturfonds sind für die Unternehmen, insbesondere die KMU, auf Grund der verschiedenen thematischen Programme und hier vor allem des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) eine wichtige Finanzierungsquelle. Um einen Antrag auf Finanzierung im Rahmen eines dieser Programme zu stellen, nehmen die Unternehmen mit den regionalen oder nationalen sowie den anderen, von den Mitgliedstaaten benannten Stellen Kontakt auf.

System EU/EBWE

Dieses System der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung soll das Wachstum der KMU in den neuen, am 1. Mai 2004 der EU beigetretenen Mitgliedstaaten fördern. Es sieht die Förderung des Zugangs zu Darlehen und Beteiligungsgeschäften über lokale Finanzinstitute vor.

Direkte Finanzierung

Im Rahmen der Umsetzung der gemeinsamen Gemeinschaftspolitiken können europäische Unternehmen eine Vielzahl von direkten finanziellen Beihilfen erhalten.

Das Sechste Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Forschung (2002-2006) ist das wichtigste Finanzinstrument zur Förderung der Forschung in Europa. Die Kredite werden von der Europäischen Kommission auf der Grundlage der regelmäßig veröffentlichten wettbewerbsfähigen „Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen“ gewährt. Innovative Unternehmer erhalten eine zusätzliche Unterstützung im Rahmen der Initiative Gate2Growth (G2G). Diese bringt sie mit Investoren zusammen und bietet Hilfen an.

Zu den direkt den Unternehmen gewährten finanziellen Beihilfen gehören beispielsweise Fördermittel für Bildung und Ausbildung (SOKRATES und LEONARDO DA VINCI), Umwelt, Verbraucherschutz, Gesundheit und Sicherheit, Information oder auch spezielle Sektoren (Tourismus usw.).

Vorgehensweise beim Fördermittelcheck

Zunächst buchen Sie unsere Dienstleistung Fördermittelcheck. Nach Eingang der Gebühr (299,00 Euro + Mwst) erhalten Sie ein Datenblatt zur Aufnahme Ihrer Eckdaten. Unsere Mitarbeiter/innen geben Ihre Eckdaten in die Fördermitteldatenbank ein und erhalten eine Computerunterstützte Analyse möglicher Fördermittel für ihre individuellen Ansprüche. Ergänzend werden die original Antragsformulare mit ausgegeben. Das Fördermittelprotokoll enthält somit alle notwendigen Angaben: Mögliche Förderprogramme für Ihr Vorhaben, Voraussetzungen,wo muss der Antrag gestellt/eingereicht werden,Ablauf,Antragsformulare usw..

Weitere Dienstleistungen im Rahmen Unternehmensfinanzierung

Neben dem Fördermittelcheck bietet unsere Kanzlei/Unternehmensberatung den Dienst "Venture-Capital (Investorendatenbank und Premiumdienst) an. Häufig ist eine Kombination beider Dienstleistungen sinnvoll.

Definition Venture Capital

„ Venture Capital“ (VC) wird übersetzt mit Wagnis- oder Risikokapital. Der grosse Unterschied zwischen einem Bankkredit und Venture Capital ist, dass der VC-Geber ohne Stellung von Sicherheiten durch den VC-Nehmer für eine Dauer von drei bis fünf Jahre Eigenkapital zur Verfügung stellt, wobei der VC-Nehmer nicht zur Rückzahlung oder Verzinsung dieses Betrages verpflichtet ist. Dadurch wird der VC-Geber zu einem haftenden Partner des Gründers, zumeist als Minderheitsgesellschafter mit einer Beteiligungsquote zwischen 20 und 35%, beteiligt sich aktiv am Unternehmen und fordert zumeist auch Kontroll- und Mitspracherecht (Venture Management). Der VC-Nehmer ist nicht haftbar für das vom VC-Geber investierte Kapital.

Exit-Möglichkeiten

Venture Capital ist zeitlich begrenzt – die Laufzeit wird in den Verträgen festgehalten. Normalerweise ist die Laufzeit drei bis fünf Jahre, in manchen Branchen (z.B. Biotechnologie) jedoch auch sieben bis zehn Jahre. Grundsätzlich gibt es nach Ablauf dieser vereinbarten Zeit drei Mögliche Exit-Wege aus dem VC:

a) Rückkauf der Anteile durch den VC-Nehmer
Diese Möglichkeit ist aber zumeist unrealisierbar, da das benötigte Kapital nicht frei verfügbar sondern im Unternehmen angelegt ist.

b) Trade Sale
Unter Trade Sale versteht man im Falle von Venture Capital den Verkauf der Eigentumsbeteiligung des VC-Gebers an industrielle Investoren. Trade Sale stellt sich als verhältnismässig schwierig dar, vor allem wenn man nur eine Majoritätsbeteiligung, nicht jedoch über 100% der Anteile besitzt. Je weniger Anteile vorhanden sind (z.B. Minderheitsbeteiligung) umso geringer fallen die Verkaufspreise aus.

c) Börsegang
Der Börsegang wird auch als Königsweg des VC Exits bezeichnet, da hier die höchste Rendite zu erzielen ist. Weiter ist der tatsächliche Zeitpunkt des Exit flexibler zu gestalten, je nach Aufnahmefähigkeit des Aktienmarktes, generellem Bewertungsniveau und Investorenverhalten. Ausserdem kann der VC-Geber an der Wertsteigerung des Börsen- neulings teilhaben, da er nicht alle Anteile beim Börsengang abgeben muss sondern weiterhin Aktionär bleiben kann.

Voraussetzungen für Venture Capital

Durch Vorlage eines Business-Plans und einer zweiseitigen Zusammenfassung muss glaubhaft dargestellt werden, das folgende Faktoren gegeben sind:

  • Herausragende kaufmännische Kenntnisse und Management-Erfahrung des Unternehmers
  • Alleinstellungsmerkmale des Vorhabens, Hervorhebung vor der Konkurrenz
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung, Plan G&V

 

 

 

 

 

 

 

links